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Ötzi und Rupertilauf

Im Hinblick auf meinen Saisonhöhepunkt stand letzte Woche ein umfangreicher Radblock auf dem Programm. Kern war am Mittwoch eine Radausfahrt über die komplette Strecke des Ötztaler Radmarathons. Die Bedingungen waren optimal für eine lange Radausfahrt. Im Gegensatz zum Radmarathon war der Startpunkt für mich allerdings in Innsbruck. Der Vorteil war, dass dadurch das Timmelsjoch nicht am Ende bezwungen werden musste allerdings brannte die Sonne unerbittlich am Kühtai. Schwierigkeiten bereitete mir der Anstieg zum Timmelsjoch bei dem die letzten Kilometer auf über 2000m absolviert werden mussten.

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Der Spassfaktor bei 190km in Oetz, Richtung Kühtai abzubiegen war trotzdem sehr gering. Oben angekommen konnte ich die letzten Sonnenstrahlen des Tages geniessen:

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Das Gefühl am Abend auf 238km und 5500 Höhenmeter zurückzublicken ist trotz aller Strapazen einfach genial.

Seit dem Ironman Zürich hatte ich die meisten Laufeinheiten im Grundlagentempo absolviert.
Um mein Training mit etwas Tempo zu würzen entschied ich mich spontan für einen Start beim Rupertilauf in Seekirchen.

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(c) Skiclub Seekirchen

Der Lauf führt über 10,2 km mit einer längeren Steigung und anschließendem Bergablauf. Ich hatte an dem Lauf bereits 2010 sowie letztes Jahr im Rahmen meiner Marathonvorbereitung teilgenommen. Ich versuchte vom Startschuss weg in der Spitzengruppe zu bleiben allerdings wusste ich, dass mir die Schnelligkeit etwas fehlt und so musste ich relativ bald eine Gruppe ziehen lassen. Bei Rennkilometer 5 ging es in die Steigung. Ich wurde von einem Mitstreiter eingeholt und konnte leider nicht mit dem Tempo mitgehen. Im anschließenden Bergabstück verlor ich ganz den Anschluss. So war ich im „Niemansland“ vor mir 4 Läufer die ich zwar im Blickfeld hatte aber nicht mehr einholen konnte und hinter mir weit und breit niemand zu sehen. Ich versuchte die restlichen 3 km bis ins Ziel so gut es ging Druck zu machen.

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(c) Skiclub Seekirchen

Im Ziel stand eine Zeit von 38:15 min. Dies bedeutete den 5 Gesamtrang sowie den 2. Rang in der Allgemeinen Klasse.
Das Rennen stimmt mich zuversichtlich und ich werde versuchen die Zeit in Hawaii einfach 4 mal zu laufen 😉

Wie man auf dem Foto der Siegerehrung erkennen kann nutzte ich das schöne Wetter noch für eine ausgedehnte Radausfahrt.

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(c) Skiclub Seekirchen

Aloha!

Berny