Saison 2014: Linztriathlon

Am Samstag stand ich bereits zum vierten Mal in Linz an der Startlinie. Nach meinen ersten Testwettkämpfen in Innsbruck (10km Lauf: 34:55 min) und der Sprintdistanz in Waging (1:04:40h) ging es diesmal über die Mitteldistanz. Meine Vorbereitung verlief nicht optimal. Ich fühlte mich nicht gut ausgeruht, trotzdem versuchte  ich zuversichtlich zu bleiben. Gleich nach dem Startschuss konnte ich mich gut freischwimmen und dem großen Gedränge aus dem Weg gehen.

Die erste Runde verging ohne große Probleme. Beim Landgang lag ich ca. an zehnter Position. Ich merkte bereits das ich gut unterwegs war und sich der Abstand auf die Spitze in Grenzen hielt.

Swim_Exit

Nach 29min hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen und rannte die ca. 500m in die Wechselzone schnappte mir mein Rad und los ging’s auf die 45km Runde die zwei Mal zu absolvieren war. Gleich drei Kilometer nach der Wechselzone folgt ein langgezogener Anstieg. Ich versuchte sofort Druck zu machen und mit meinen Konkurrenten mitzufahren. Die ersten 20 km hatte ich noch einige Begleiter am Hinterrad dann war ich alleine und sah weder vor noch hinter mir Mitstreiter. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Wetter optimal. Doch dies sollte sich im zweiten langen Anstieg der Runde ändern. Innerhalb von wenigen Minuten begann es wie aus Kübeln zu regnen. Vor allem in den Abfahrten fuhr ich mit allergrößter Vorsicht. Kurz vor Ende der ersten Runde schloss eine Gruppe von ca. 4 Athleten zu mir auf. Mit diesen Begleitern ging es auch auf die zweite Runde. Ein erneuter Wolkenbruch bahnte sich an. Doch dieses Mal sollte es nicht nur Regen sein. Zehn Minuten lang hagelte es. Bei Geschwindigkeiten über 30km/h ist das ordentlich schmerzhaft! Nach dem den Fahrern vor mir Zuschauer die Platzierung zugerufen hatten begann ich zu realisieren das ich weit vorne im Rennen lag. Motiviert von diesen Gedanken versuchte ich auf den letzten Kilometern vor der Wechselzone nochmals Gas zu geben. Mit mehreren Radfahrern kam ich in die Wechselzone.

Bike

Durch einen schnellen Wechsel konnte ich bereits einige Positionen gut machen. Nun ging es wiederum in zwei Runden der Donau entlang bis zum Kunstmuseum Lentos und wieder zurück. Schulter an Schulter lief ich die ersten 2km mit zwei Athleten aus der Wechselzone doch diese mussten bald abreißen lassen. Nun begann ich nachzudenken. Ich lag an dritter Position!!! Ich versuchte einfach locker zu bleiben und mein Tempo weiter durchzuziehen. Meine Uhr zeigte konstant ein Tempo von 3:50min pro Kilometer an. Durch die Brückenüberquerungen bekam man ein gutes Bild was hinter einem passierte. Ich konnte bei der ersten Möglichkeit niemanden erkennen der mir folgte. Zwei Kilometer vor dem Wendepunkt blies der Wind frontal von vorne und ließ somit mein Tempo etwas langsamer werden. Am Wendepunkt angekommen überraschte mich, dass ein Athlet von hinten herangestürmt kam. Es war Karl Prungraber, mehrfacher Österreichischer Staatsmeister im Duathlon und ein exzellenter Radfahrer und Läufer. Ca. 1km nach der Wende holte er mich ein. Ich fühlte mich gut und versuchte einfach dranzubleiben. Es begannen einige taktische Spielchen mit Tempoverschärfungen und dann wieder recht lockerem Tempo.

IMG_2275

Bis zu Beginn der zweiten Runde konnte ich mitgehen dann musste ich leider reißen lassen und konnte die Lücke nicht mehr schließen. Von hinten drohte keine Gefahr mehr und ich konnte mein Rennen nach Hause laufen.

Die Form scheint zu stimmen ich bin zuversichtlich für meinen ersten Saisonhöhepunkt in Roth!

Aber jetzt heisst es erstmal Pause!

Splitzeiten:

Swim: 29:01min Bike: 2:27:30 h Run: 1:25:25 h Gesamt: 4:24:43h
Gesamt 4. Platz Altersklasse Elite 1: 2. Platz.

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