Kona Diary: Tag 3

Heute stand eine Radausfahrt auf der „Schlüsselstelle“ der Radstrecke an. Ich fuhr die 30km lange Strecke ab der Abzweigung nach Hawi hinauf. Wer sich mit Triathlon beschäftigt hat sicher schon etwas von den Mumuku-Winden gehört. Ich hatte auch schon einiges davon gelesen und erzählt bekommen. Die Wirklichkeit hat mich trotzdem übefrascht. Nach den ersten 10km und fast Windstille bekam ich den Wind zu spüren. Als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte blies mir der böige Wind plötzlich von vorne ins Gesicht. Ich hatte Probleme meinen Lenker festzuhalten. An trinken war ebenfalls nicht zu denken. Die Windböen sind extrem unberechenbar und stark. Ich bin froh, dass ich diesen Streckenteil vor Samstag besichtigt habe. Nun kann ich mich darauf einstellen und weiß, dass ich gut ernährt in den Anstieg fahren sollte um eine Nahrungsaufnahme während des Anstiegs zu vermeiden.

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Für die Abfahrt gilt das gleiche. Allerdings gilt es bei 60km/h und mehr noch aufmerksamer zu sein das man eine Windböe nicht übersieht.

Um 4 Uhr war es Zeit für die Nationenparade. Als ich die Gruppe der Österreicher entdeckt hatte wurde ich mit den Worten: „Du bist der jüngste du musst das Schild tragen!“ als „Taferlbua“ eingeteilt.

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Die Stimmung auf dem Alii Drive war hervorragend und ich bekam einen kleinen Vorgeschmack auf das was mich am Samstag an der Ziellinie erwartet.

Nach der Nationenparade konnte ich mir noch Tipps von einer mehrfachen Weltmeisterin holen 😉

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