Racereport: Ironman Austria 2015

Ich sitze gerade im Klagenfurter Europapark bei einem Picknick und höre über den Lautsprecher die Hawaii-Slot Vergabe. Es fühlt sich sehr komisch an wenn man weiß, dass ein „JA“ zu einer erneuten Teilnahme an der Weltmeisterschaft beim Ironman Hawaii genügen würde und trotzdem werde ich das Rennen aus diversen  Gründen nur am TV-Gerät verfolgen.

Dass ich überhaupt in so eine Lage kommen würde hätte ich mir vor dem Rennen nie erträumt. Meine Trainingsumfänge in diesem Jahr waren ein einziges Auf und Ab. Zudem fehlten mir einige Radkilometer sowie lange Trainingseinheiten auf mein gewohntes Level. Einzig meine Laufform bescherte mir Zuversicht. Der Negative Höhepunkt war dann knapp einen Monat vor dem Rennen die Diagnose Nebenhöhlenentzündung mit Antibiotika Einnahme und 2 Wochen Sportverbot.

Mit diesen Vorzeichen stand ich also am Sonntag an der Startlinie zu meiner bereits 7. Langdistanz. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Rennen hatte ich mir kein Zeit- oder Platzierungsziel gesetzt. Meine eigene Vorgabe war einfach das Rennen so gut es geht zu genießen und einfach locker zu bleiben.

Nach einer kurzen Schrecksekunde vor dem Start, ich fand den Zugang zum Startbereich nicht, ging es mit der ersten Welle der Agegrouper los. Durch den heuer beim Ironman Austria erstmalig durchgeführten Wellenstart war die erste Disziplin sehr angenehm. Die 300 Athleten verteilten sich rasch und so konnte ich ohne viele „Feindberührungen“ meinen Rhythmus durchschwimmen. Nach 2,8 km in den See hinaus und zurück schwimmt man in den Lendkanal. Einem 4m breiten Abfluss des Wörthersees. Zu beiden Seiten des Kanals stehen tausende Zuschauer. Gepusht von den lauten Massen versucht ich gegen Ende hin noch einmal Gas zu geben. Am Ende standen 57 Minuten auf der Uhr. Sehr zufrieden mit dieser Zeit machte ich mich auf den Weg durch die extrem lange Wechselzone.

11667975_10155740881885023_887643468_n

Auf dem Rad versuchte ich mich aufgrund meiner fehlenden Radkilometer zu Beginn möglichst zu schonen. Durch den Wellenstart waren nur sehr wenige andere Teilnehmer um mich herum. Ich fuhr ca. 80 % der Zeit komplett alleine und ohne einen Mitstreiter vor oder hinter mir zu sehen. Auf der ersten Runde lief alles perfekt doch bereits zu Beginn der zweiten Runde machte sich ein Tief bemerkbar. Ich versuchte einfach locker weiterzufahren und nicht zu viel Energie zu verbrauchen. Gegen Ende des Radabschnittes machten sich im Wiegetritt bereits erste Krampfansätze bemerkbar. Wie schon bei so vielen Rennen war ich zum Ende des Radfahren komplett leer. Ich freute mich trotzdem auf das Laufen, da ich üblicherweise am Marathon meine Stärken ausspielen konnte. Nach 5:02 h sprang ich vom Rad und lief in Richtung Wechselzelt.

Trotz der leeren Beine konnte ich von Beginn an auf der Laufstrecke ein recht konstantes Tempo anschlagen. Ich versuchte mich am Anfang etwas zurückzuhalten. Bei 10km machte ich erste Hochrechnungen und stellte fest, dass es bei meinem aktuellen Tempo zu einem Traummarathon unter 3h reichen könnte. Motiviert durch dieses Ziel konnte ich das Tempo weiter hochhalten. Durch die vielen bekannten Gesichter an der Strecke wurde ich immer weiter vorangetrieben und die Kilometer flogen nur so dahin. Auf den letzten 10 Kilometer machten sich dann deutliche muskuläre Probleme bemerkbar. Mein linkes Sprunggelenk konnte ich nicht mehr richtig abwinkeln und beide Waden waren hart wie Beton. Die Aussicht auf die Ziellinie ließ mich aber all diese Schmerzen vergessen. Auf den letzten 5km wagte ich erstmals einen Blick auf meine Gesamtzeit. Motiviert von den Gedanken auf eine deutliche persönliche Bestzeit gab ich auf den letzten Kilometer nochmals alles. Bereits einen Kilometer vor dem Ziel brüllte ich meine Freude heraus. Das Gefühl auf die Finishline abzubiegen war dann einfach unbeschreiblich schön. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass ich nach einer solch durchwachsenen Vorbereitung zu so einer Leistung gereicht hatte und war überglücklich im Ziel. Mein Zieleinlauf wurde sogar Live im Fernsehen übertragen. Im Ziel zeigte meine Uhr eine 3:04 Marathonzeit und eine Gesamtzeit von 9:09 h. Das war der 26. Platz Gesamt 14. Agegrouper und 2. Platz in meiner Altersklasse.

Vielen Dank an alle die Zuhause mitgefiebert haben und mir vor und nach dem Rennen Glückwünsche geschickt haben.
Herzlichen Dank an die vielen bekannten Gesichter auf der Strecke die mich sensationell unterstützt und angefeuert haben!
Das Team Wyss, das Trumer Tri Team und natürlich der besten Betreuerin die es gibt, meiner Melina!
…und Hawaii gibt’s hoffentlich trotzdem nochmals 😉

Racereport: Ironman Mallorca

Das gestrige Rennen war für mich ein perfekter Saisonabschluss bei dem ich endlich wieder mal alles abrufen konnte. Ich bin voll zufrieden auch wenn‘s für den Hawaii Slot, der im Hinterkopf herumspukte, nicht gereicht hat.

1235232_10203583055554994_4587568965548022534_nDank an Gruber Josef fürs anfeuern und die Fotos!

Bei traumhaften Wetter ging’s um 7:35 in der Bucht von Alcudia los. Gestartet wurde mittels Landstart. Ich befürchtete eine ziemliche Action beim Start durch das reinlaufen allerdings bewahrheitete sich das nicht. Ich kam recht gut in den Rhythmus und versuchte an den Beinen meiner Mitstreitern mitzuschwimmen. Nach 600m hörte ich einen Schrei einer der Teilnehmer unter Wasser. Als ich darüber nachdachte was das zu bedeuten hatte griff ich auch schon in die Nesseln einer Qualle. Beim Landgang nach ca. 2,1km hatte ich bereits eine ordentliche Beule auf dem Unterarm. Ansonsten war das schwimmen wenig ereignisreich. Nach 56:40 min wurde ich an Land gespült und sprintete den 200m langen Weg in die Wechselzone. Auch wenn die Schwimmzeit anderes vermuten lässt so richtig überragend war das nicht.

10653735_10203583055674997_1965445310806361034_n

Auf dem Rad ging‘s zuerst recht flach mit einigen Wellen Richtung Arta. Es bildeten sich sofort riesige Gruppen. Das ist aus meiner Sicht das einzige Manko von einem ansonsten Top organisierten und wunderschönen Rennen. Bei Kilometer 120 ging‘s dann hinauf zum berühmten Kloster Lluc. Bis dorthin war‘s leider eine unglaubliche Windschattenfahrerei. Nach 60 Kilometer habe ich meine Beine das erste mal so richtig gespürt und schon Befürchtungen gehabt das die Beine heute nicht so gut sind. Als es dann in den Anstieg ging versuchte ich mit Druck hochzufahren. Oben angelegt bekam ich meinen ersten Krampf und konnte nicht mehr richtig rund treten. Mit einigen Salztabletten versuchte ich das Problem in den Griff zu kriegen. Im Anschluss an die Abfahrt fuhr ich ca. 20km alleine gegen den Wind bis wieder eine riesige Gruppe von hinten kam. Meine Beine waren so richtig leer und ich fragte mich ob ich überhaupt noch laufen konnte nach den Krämpfen. Als ich in der Wechselzone nach 5:13 Stunden Abstieg merkte ich das meine Läuferbeine relativ locker waren.

10678531_10203583063995205_8546578781380637952_n

Beim rauslaufen versuchte ich dieses mal nicht wie in Roth mit 3:45 min/km anzulaufen sondern etwas kontrollierter. Es war ein verwinkelter Rundkurs mit 4,5 Runden zu durchlaufen. Von Beginn an ernährte ich mich von Cola dazu an jeder zweiten Labstation ein Gel. Meine Ernährungsstrategie funktionierte dieses Mal perfekt. Meine Durchgangszeit auf dem Halbmarathon war ca. 1:30. Ich hoffte darauf endlich einmal meinen Traum zu verwirklichen und endlich sub 3:10 zu laufen in einem Triathlonbewerb. Die Runden vergingen relativ schnell ich setzte mir immer kurzfristige Ziele. Als ich mir endlich das Rundenband für die vierte Runde abholte zeigte mein Blick auf dir Uhr dass es sich ausgehen könnte mit 3:09. Mein Problem war ich hatte mich auf meine GPS Uhr verlassen und startete bei Kilometer 40 einen langgezogenen Zielsprint. Als ich laut meiner Uhr bei 42km war hatte ich noch die gesamte Strandpromenade. Aber auch diese letzten Meter konnte ich noch bewältigen und nach 9:28h die Finishline überqueren. Letztendlich sind es dann 3:12h geworden immerhin schneller als Timo Bracht den ich in der ersten Runde überholt hatte. Im Ziel war ich sehr zufrieden endlich beim Wettkampf gezeigt zu haben was sich im Training angedeutet hatte.

Für die Hawaiiquali war die Konkurrenz heute einfach zu stark. Generell waren sehr viele schnelle Altersklassen Athleten unterwegs. Die ersten drei meiner Altersklasse sind alle unter den Top 20 zu finden und unter 9:07 h geblieben was auf diesem Kurs wirklich eine sensationelle Leistung ist.

Jetzt bin ich froh dass die Saison mit diesem würdigen Abschluss beendet ist. Nun heisst es ein wenig Abstand vom Triathlonsport und vom geregelten Training gewinnen um dann mit vollem Elan in die neue Saison zu starten.

Schöne Grüße aus Mallorca

Bernhard

…und plötzlich war Rennwoche

…und plötzlich war Rennwoche!

Im Anschluss an die Challenge Roth war eine Pause dringend notwendig. Zwei Wochen ohne geregeltes Training. Dann kam so langsam wieder mehr Schwung ins Training. Es standen einige Wettkämpfe auf dem Plan. Beim Allgäutriathlon war ich mit meinem Team des SV Wacker Burghausen über die sehr harte olympische Distanz am Start. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten wir uns den Sieg in der Landesliga Süd und somit den Aufstieg in die Bayernliga sichern! Ich freue mich schon nächstes Jahr mit den Jungs ordentlich Gas zu geben.

Im Anschluss versuchte ich eine vernünftige Langdistanzvorbereitung durchzuziehen was mir nur bedingt gelang. Ich startete beim hügeligen Wallerseelauf Halbmarathon den ich an sechster Stelle in 1:23:34 beenden konnte.

HM

Am Wochenende stand beim Walserdorflauf meine letzte schnelle Laufeinheit vor dem Saisonhöhepunkt auf dem Plan. Mit angezogener Handbremse lief ich die 10km in 36:30min.

Und plötzlich war sie da: die Rennwoche.

DSC_0055

Am Mittwoch ging’s für mich auf nach Mallorca. Am Samstag steht für mich der letzte Saisonhöhepunkt an bevor es in die Pause geht.
Meine Erwartungen an das Rennen sind aufgrund meiner durchwachsenen Vorbereitung nicht sehr hoch. Ich versuche einfach mein Rennen durchzuziehen, Spaß zu haben und dann schauen was am Ende herauskommt.

Mitfiebern kann man am Samstag unter http://eu.ironman.com/triathlon/coverage/live.aspx.

Ich melde mich wieder mit einem Rennbericht. Bis dahin einen schönen Herbst 😉

DSC_0060

Challenge Roth: „Ironman Hawaii Sieger Bezwinger“

Der gestrige Tag ist ganz schnell zusammengefasst:

HEISS!

Begonnen hat er für mich bei angenehmen 21 Grad im Main Donau Kanal in Hilpoltstein. Ich durfte, in der ersten Startwelle um 6:30 Uhr, gemeinsam mit allen Profis starten. Bereits im Wasser war die Kulisse der unzähligen Zuschauer beeindruckend.

Swim

Nach dem Startschuss ging es gleich ordentlich zur Sache und ich versuchte am Sog der vielen schnellen Schwimmer dranzubleiben. Dies gelang mir sehr gut ich konnte immer den Anschluss an schnellen Schwimmern halten. Nach der ersten Wendeboje ging es vorbei an den gesamten Zuschauermassen. Selbst unter Wasser konnte man die Anfeuerungen hören. Rund 57 Minuten dauerte es bis ich aus dem Main-Donau-Kanal steigen konnte. Nach einem schnellen Wechsel stieg ich euphorisiert auf das Rad. Auch auf den ersten Kilometern der Radstrecke standen die Zuschauer dicht gedrängt. Ich versuchte mich bewusst zurückzuhalten um nicht gleich am Anfang zu überpacen.

Gemeinsam mit meinen Mitstreitern ging es vorbei an der Biermeile und den Selingstädter Berg hinauf Richtung Greding. In jedem noch so kleinen Dorf wurden wir Athleten lautstark von den Anrainern angefeuert. So rollte es richtig gut. Ich bremste mich immer wieder mit dem Spruch, dass das Rennen erst bei 120km auf dem Rad beginnt.

Bei Kilometer 70 ging es dann zum ersten Mal auf den Solarer Berg. Ab der Ortseinfahrt von Hilpoltstein sieht man bereits die Menschenmassen. Ein unbeschreibliches Gefühl ist es um die Kurve zu biegen und zum ersten Mal diese Szene während dem Rennen zu erleben! Ein Moment den ich nie vergessen werde.

 

Blick auf den Solarer Berg (c) Challenge Roth

DSC03532

1,5km Dauergrinser

 

Nach einer kleinen Schleife ging’s vorbei am Schwimmstart auf die zweite Runde. Ab diesem Zeitpunkt war ich gefühlt nur mehr am überholen, da nun sehr viele Starter auf der Strecke waren. Meinen Verpflegungsplan konnte ich sehr gut einhalten und so verlief auch die zweite Runde ohne größere Vorkommnisse, außer dass sich die Beine schön langsam meldeten. Die Stimmung des Solarer Bergs trug mich bis in die zweite Wechselzone. Die Vorfreude auf den Marathon hielt sich sehr in Grenzen. Trotzdem gings nach nur einer kurzen Verschnaufpause in der Wechselzone weiter. Die Rennzeit von 5:50h ließ mich träumen. Ein 3:10h Marathon reichte aus um unter 9h Gesamtzeit zu bleiben. Die ersten Kilometer versuchte ich sehr locker anzulaufen. Bei Kilometer 5 gings dann in die Einsamkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine größeren Probleme mit der Hitze. Doch von einem Moment auf den anderen wurde sie für mich unerträglich. Mein Laufen fühlte sich plötzlich überhaupt nicht mehr rund an und wurde eher zu einem schleppen. Bei der nächsten Labestation musste ich stoppen und leerte einige Becher Cola in mich hinein. Ich hatte Probleme mich auf den Beinen zu halten. Ich versuchte weiterzulaufen musste aber nach einigen Metern wieder stoppen. Mein Ziel von unter neun Stunden war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in meinem Kopf es ging nur mehr ums überleben. Ich konnte mich schlussendlich doch motivieren bis zur nächsten Labestation zu laufen. Bei jeder Labestation gabs Melone und 2-3 Becher Cola. Entgegen meiner eigenen Erwartungen hatte ich mich bis zur Halbmarathonmarke aus meinem Tief erholt. Ich definierte ein neues Ziel: Marathon Negativsplitting. Nach meiner verpatzten ersten Hälfte wollte ich wenigstens die zweite solide durchlaufen. Dies gelang mir erstaunlich gut.

DSC03540

Kurz vor dem Ziel kam dann mein persönliches Highlight des Tages. Ich konnte Pete Jacobs überholen. Auch er musste der Hitze Tribut zollen und hatte einen Wandertag eingelegt. Das abklatschen mit dem Ex-Weltmeister gab mir nochmals einen ordentlichen Motivationsschub für die letzten Kilometer. Auf der Schleife durch die Rother Innenstadt war nochmals eine sensationelle Stimmung so vergingen die letzten Kilometer wie im Flug. Mit neuen persönlichen Bestzeiten in den ersten beiden Disziplinen konnte ich trotz der Probleme beim Laufen zufrieden die Finishline überqueren.

DSC03541

 

Meine Zeit blieb bei 9:25h stehen was ebenfalls eine neue PB ist und gleichbedeutend mit dem 3. Platz in der AK M25 und bester Österreicher.

Sollte jemand den Gedanken im Kopf herumschwirren haben einmal in seinem Leben eine Langdistanz zu machen dann würde ich demjenigen Roth empfehlen. Die unglaubliche Stimmung an der Strecke sowie die Freundlichkeit eines jeden freiwilligen Helfers ist wirklich sensationell!

Vielen Dank für die vielen Glückwünsche sowohl vor dem Start als auch „im Ziel“.

Mit Vollgas in die Regeneration

Zum Abschluss meiner Vorbereitung auf die Challenge Roth hieß es noch einmal ordentlich Gas geben. In Dießen am Ammersee stand eine Sprintdistanz, im Rahmen der Bayrischen Landesliga, auf dem Programm.

Bei Sturmwarnung ordentlichen Wellen und strömenden Regen wurden wir Athleten ins Wasser geschickt. Ich war zufrieden mit meiner Leistung und konnte die 750m in 12:48 min hinter mich bringen. Nach einem relativ langen Weg zur Wechselzone ging’s jetzt bei immer noch strömenden Regen auf eine Wendepunktstrecke die fünf Mal zu durchfahren war.

Durch die Kälte konnte ich nicht mein gewünschtes Tempo anschlagen. An den 180 Grad Wendepunkten fuhr ich extrem vorsichtig um ja keinen Sturz zu riskieren. Nach 32:19 min war die zweite Disziplin auch Geschichte. Ich lag an Position 13 zum Auftakt der letzten Disziplin.

Es ging auf fünf Runden á einem Kilometer. Die Strecke verlief auf einer Wiese und war ziemlich verwinkelt. Durch den strömenden Regen ziemlich aufgeweicht war es relativ schwierig ordentlich Druck zu machen. Ich konnte jedoch sofort nach der Wechselzone einige Athleten überholen und lag relativ bald an fünfter Stelle. Diese Platzierung konnte ich auch ins Ziel bringen (Laufzeit:18:04/ Gesamtzeit 1:03:12). Besonders mit meiner Laufleistung war ich an diesem Tag zufrieden. Ich bin gespannt was nächste Woche möglich ist in der letzten Disziplin. Es fühlte sich auch nochmal sehr gut an eine Stunde Vollgas zu geben.

Nächste Woche steht nur mehr leichtes Training auf dem Plan und zusätzlich werden die Energiespeicher gefüllt!

Auf der Homepage der Challenge Roth gibt es am Renntag einen Spitzen Liveticker bei dem man alles verfolgen kann. Ich starte in der ersten Startwelle gemeinsam mit den Profis um 6:30 Uhr. Meine Startnummer ist 151.

Würde mich freuen wenn Ihr mir die Daumen drückt!
Ich bin schon gespannt wie es mir am Solarer Berg ergeht. Die Vorfreude ist RIESIG!

Solarer Berg Quelle: Challenge Roth

Mit neuem Rad zum Heimrennen.

Bild

Gestern stand zum Abschluss einer umfangreichen Trainingswoche der Innsbruck Triathlon über die olympische Distanz auf dem Plan. Bild

Der Start erfolgte vom Land aus. Trotzdem blieben Feindberührungen aus und ich konnte schnell meinen Rhythmus finden. Drei Runden mussten im Baggersee absolviert werden. Die Landgänge brachten mich Erfahrungsgemäß immer etwas aus dem Rhythmus und ich musste einige Meter ein lockeres Tempo schwimmen. Nach 21:30 kam ich recht zufrieden aus dem Wasser. Leider kann man durch die Änderung der Streckenführung die Zeiten mit dem Vorjahr nicht vergleichen.Bild

In der Wechselzone freute ich dass ich meinen Trainingskollegen und starken Schwimmer Andi noch sehen konnte. So ging es motiviert auf mein neues Zeitfahrrad von CMT!3. Die ersten Kilometer geht es recht verwinkelt durch Kreisverkehre bis es dann die erste langgezogene Steigung hinaufgeht. Im Anstieg wurde mir klar, dass an diesem Tag keine Top zeit möglich ist. Es fehlte einfach die Spritzigkeit. Beim Wendepunkt lag ich an fünfter Position. Die Radrunde war ebenfalls dreimal zu absolvieren dadurch konnte man seine Position im Rennen sehr gut einschätzen. In der zweiten Runde wurde ich von zwei Mitstreitern überholt und ich konnte dem Tempo leider nicht folgen. Letztendlich kam ich nach 1:01:38h gemeinsam mit Andi in die Wechselzone. Der Abstand auf Platz fünf betrug ca. 30 Sekunden. Mit einem schnellen Wechsel konnte ich Andi bereits vor dem Lauf abhängen und machte mich auf die Jagd nach dem Fünftplatzierten. Zu laufen waren 4 x 2,5km ebenfalls eine Wendepunktstrecke inklusive 400m Steigung. Beim Laufen spürte ich die Belastung des Radtrainings nicht so stark und konnte die erste Runde mit ordentlich Druck absolvieren. Als ich das zweite Mal am Wendepunkt angekommen war konnte ich mich an die fünfte Positon setzen. Der Abstand zum nächsten Athleten vor mir betrug ca. zwei Minuten. Von hinten kamen keine Läufer mehr näher. Trotzdem versuchte ich mich noch ordentlich zu pushen für die letzten zwei Runden.

Bild

Das gelang mir nur bedingt, da einfach die direkten Konkurrenten fehlten. Am Ende konnte ich recht zufrieden in 2:01:01h ( 5. Gesamtrang / AK Elite I 1. Rang) finishen. Detaillierte Ergebnisse gibt unter: https://sites.google.com/a/ttci.at/internationales-innsbrucker-triathlonmeeting/ergebnisse Alle Fotos Copyright bei: http://www.sportfotos-andre.at/

Bild

Nun heißt es noch einige intensive und umfangreiche Trainings zu absolvieren damit ich topfit am 20. Juli in Roth an der Startlinie stehe!

Saison 2014: Linztriathlon

Am Samstag stand ich bereits zum vierten Mal in Linz an der Startlinie. Nach meinen ersten Testwettkämpfen in Innsbruck (10km Lauf: 34:55 min) und der Sprintdistanz in Waging (1:04:40h) ging es diesmal über die Mitteldistanz. Meine Vorbereitung verlief nicht optimal. Ich fühlte mich nicht gut ausgeruht, trotzdem versuchte  ich zuversichtlich zu bleiben. Gleich nach dem Startschuss konnte ich mich gut freischwimmen und dem großen Gedränge aus dem Weg gehen.

Die erste Runde verging ohne große Probleme. Beim Landgang lag ich ca. an zehnter Position. Ich merkte bereits das ich gut unterwegs war und sich der Abstand auf die Spitze in Grenzen hielt.

Swim_Exit

Nach 29min hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen und rannte die ca. 500m in die Wechselzone schnappte mir mein Rad und los ging’s auf die 45km Runde die zwei Mal zu absolvieren war. Gleich drei Kilometer nach der Wechselzone folgt ein langgezogener Anstieg. Ich versuchte sofort Druck zu machen und mit meinen Konkurrenten mitzufahren. Die ersten 20 km hatte ich noch einige Begleiter am Hinterrad dann war ich alleine und sah weder vor noch hinter mir Mitstreiter. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Wetter optimal. Doch dies sollte sich im zweiten langen Anstieg der Runde ändern. Innerhalb von wenigen Minuten begann es wie aus Kübeln zu regnen. Vor allem in den Abfahrten fuhr ich mit allergrößter Vorsicht. Kurz vor Ende der ersten Runde schloss eine Gruppe von ca. 4 Athleten zu mir auf. Mit diesen Begleitern ging es auch auf die zweite Runde. Ein erneuter Wolkenbruch bahnte sich an. Doch dieses Mal sollte es nicht nur Regen sein. Zehn Minuten lang hagelte es. Bei Geschwindigkeiten über 30km/h ist das ordentlich schmerzhaft! Nach dem den Fahrern vor mir Zuschauer die Platzierung zugerufen hatten begann ich zu realisieren das ich weit vorne im Rennen lag. Motiviert von diesen Gedanken versuchte ich auf den letzten Kilometern vor der Wechselzone nochmals Gas zu geben. Mit mehreren Radfahrern kam ich in die Wechselzone.

Bike

Durch einen schnellen Wechsel konnte ich bereits einige Positionen gut machen. Nun ging es wiederum in zwei Runden der Donau entlang bis zum Kunstmuseum Lentos und wieder zurück. Schulter an Schulter lief ich die ersten 2km mit zwei Athleten aus der Wechselzone doch diese mussten bald abreißen lassen. Nun begann ich nachzudenken. Ich lag an dritter Position!!! Ich versuchte einfach locker zu bleiben und mein Tempo weiter durchzuziehen. Meine Uhr zeigte konstant ein Tempo von 3:50min pro Kilometer an. Durch die Brückenüberquerungen bekam man ein gutes Bild was hinter einem passierte. Ich konnte bei der ersten Möglichkeit niemanden erkennen der mir folgte. Zwei Kilometer vor dem Wendepunkt blies der Wind frontal von vorne und ließ somit mein Tempo etwas langsamer werden. Am Wendepunkt angekommen überraschte mich, dass ein Athlet von hinten herangestürmt kam. Es war Karl Prungraber, mehrfacher Österreichischer Staatsmeister im Duathlon und ein exzellenter Radfahrer und Läufer. Ca. 1km nach der Wende holte er mich ein. Ich fühlte mich gut und versuchte einfach dranzubleiben. Es begannen einige taktische Spielchen mit Tempoverschärfungen und dann wieder recht lockerem Tempo.

IMG_2275

Bis zu Beginn der zweiten Runde konnte ich mitgehen dann musste ich leider reißen lassen und konnte die Lücke nicht mehr schließen. Von hinten drohte keine Gefahr mehr und ich konnte mein Rennen nach Hause laufen.

Die Form scheint zu stimmen ich bin zuversichtlich für meinen ersten Saisonhöhepunkt in Roth!

Aber jetzt heisst es erstmal Pause!

Splitzeiten:

Swim: 29:01min Bike: 2:27:30 h Run: 1:25:25 h Gesamt: 4:24:43h
Gesamt 4. Platz Altersklasse Elite 1: 2. Platz.

20_17

 

Kona Diary: Race Day

The Big Day startete wie immer um ca. 3 Uhr Morgens mit essen. Recht zeitig um 4:50 Uhr ging’s dann Richtung Kona. Als erster Programmpunkt stand das sogenannte „Bodymarking“ an. Jedem Teilnehmer wird seine Startnummer mit einem Tattoo auf den Oberarm gedruckt. Hier kommt das erste mal richtige Weltmeisterschaftsstimmung auf. Anschließend wurden alle Teilnehmer beim „Medical Weigh-In“ abgewogen. Ab in die Wechselzone Radflaschen montieren und meine Eigenverpflegung abgeben. Dann verabschiedete ich mich von meinen Betreuern. Ich hatte noch etwas Zeit bis zum Start um mich zu sammeln bzw. zu fokussieren.

    

Nach dem Start der Profifrauen um 6:35 gings ins Wasser. Der Start erfolgt ca. 100m vor dem kleinen Strand im Wasser. Mein Gedanke war: „Hey wenn ich schon mal hier bin dann gleich in die erste Reihe!“ Je näher es zum Start ging umso enger wurde es. Die Athleten von hinten drückten nach vorne und an der imaginären Startlinie standen die Lifeguards und ahndeten jede „Übertretung“ mit einem Schubser nach hinten. Ich hatte vor dem Start eine kurze Panikattacke da ich mich kaum mehr über Wasserhalten konnte dadurch das die Athleten so dicht gedrängt schwammen.
DSC_1075 (Mittel)

Als dann um Punkt 7 Uhr endlich der erlösende Startschuss kam war dies nicht nur der Beginn der Ironman World Championships sondern gleichzeitig der Beginn einer großen Schlägerei. Ich versuchte mich so gut es geht aus dem Gerangel rauszuhalten. Allerdings lässt sich bei 1800 Age Groupern Feindkontakt kaum vermeiden. Vor allem bei den Bojen war das Gedränge unglaublich groß. Auf dem Rückweg hoffte ich, dass ich mich ein wenig freischwimmen kann. Dies gelang mir nur bedingt. Mein Traum vor dem Rennen war meine Schwimmzeit von Zürich zu toppen. Als es in Richtung Wechselzone ging kam mir das Schwimmen extrem lang vor. Vor dem Zugang zum Wechselzelt stand eine Uhr ich konnte es kaum fassen ich bin 1:02h geschwommen. 5 Minuten schneller als in Zürich.

Euphorisiert von meiner Schwimmzeit ging’s ins rappelvolle Wechselzelt. Zuvor noch das Salzwasser unter den Duschen abwaschen. Ich hatte Schwierigkeiten einen Platz im Wechselzelt zu finden um meine Sachen in Ruhe zu ordnen. Nach 2:40 min saß ich auf dem Rad.

DSC_0043 (Mittel)

Zuerst ging es auf einer ca. 10km langen Schleife einmal durch Kailua-Kona. Innerhalb des Stadtgebiets waren extrem viele Fans an der Strecke. Mein Ziel war mich nicht zu sehr mitzureißen lassen und fuhr meinen Rythmus. Auf der Strecke war sehr dichter Verkehr. Teilweise wurde in Dreier-Reihen nebeneinander gefahren. Zurück in Kona ging’s die Palani Road nach oben. Im Fernsehen schaut die Palani nicht so steil aus wie sie in Wirklichkeit ist. Vor allem beim Laufen muss man ordentlich kämpfen, dass man nicht zu gehen beginnt. Aber dazu später. Wenn man die Palani passiert hat geht’s auf den Queen-K Highway und das ist der Teil an den jeder denkt wenn er Hawaii hört. Sehr lange schnurstracks gerade Streckenabschnitte, flirrende Hitze und die Athleten aufgefädelt zu einer langen Perlenkette. Es geht recht hügelig bis zur Abzweigung Richtung Hawi. Ich versuchte mich gut zu ernähren und zu kühlen. Die Labstationen stehen im Abstand von ca. 11km. An jeder gab’s eine Flasche eiskaltes Wasser über den Kopf. Bis zur Abzweigung nach Hawi war der Wind gnädig mit uns. Auch in der Auffahrt nach Hawi war im Vergleich zu meiner Trainingsfahrt kaum Wind. Beim Wendepunkt angelangt bekam ich meine zwei Flaschen die ich vorbereitet hatte. Die Abfahrt ging schnell vorbei angetrieben vom Rückenwind. Zurück am Queen-K Highway begann dann erst das eigentliche Rennen. Es waren 120km auf dem Rad absolviert die Hitze wurde immer größer und auch der Wind nahm stetig zu. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ca. mit einem 38er Schnitt unterwegs. In meinem Kopf drehten sich die Gedanken um eine neue persönliche Radbestzeit. Allerdings waren zurück nach Kona gefühlt doppelt soviele Hügel zu bewältigen als beim Hinweg. Die Hitze brannte auf der Haut und das Wasser das ich mir zur Kühlung über den Körper verteilte verdampfte binnen weniger Minuten. Die letzten 30 km zogen sich endlos lang dahin. Ich war sehr sehr froh als ich endlich den Airport erblickte und wusste, dass ich fast schon im Stadtgebiet bin. In Kona angekommen geht’s wieder auf den Ali Drive. Nach 5:01h, zwei Minuten über meiner Radbestzeit, nahm mir eine freiwillige Helferin mein Bike am Eingang der Wechselzone ab.

DSC_0180 (Mittel)

Die letzten 30 Kilometer auf dem Rad haben mich doch einige Körner gekostet. Aus diesem Grund hielt sich die Vorfreude einen Marathon zu laufen bei mir sehr in Grenzen. Im Wechselzelt herrschte wieder Hochbetrieb. Meine Wechselzeit wurde von einem Dixie-Besuch leider etwas verlängert.

Beim rauslaufen war die Stimmung einfach unglaublich. Den Ali-Drive hinauf und dann wieder rechts die Hualalai Road hinunter. Die ersten 15km geht’s in einer Wendepunkt Strecke am Ali Drive, parallel zum Meer, entlang. Ich versuchte meinen Rythmus zu finden. Allerdings kam ich nur sehr schwer in Gang. Die Hügel am Ali Drive taten ihr übriges. An jeder Verpflegungsstelle gab’s kaltes Wasser über den Kopf und Eis in den Anzug. Schön langsam kam ich ins Laufen auf dem Rückweg bei Laufkilometer 10 wechselte ich auf Cola. Der Zucker pushte mich in dieser schwierigen Phase des Rennens nach vorne. Zurück in Kona galt es die Palani Road zu bezwingen. Ich wollte auf keinen Fall zu gehen beginnen was mir gelang. Dadurch konnte ich einige Athleten überholen. Angekommen am Highway ist man wieder alleine unterwegs. Ein sehr starker Kontrast gegen die unglaubliche Stimmung am Alii Drive. An meinen Füßen machten sich Blasen bemerkbar, da diese durch das ständige kühlen mit Wasser schon auf dem Rad extrem aufgeweicht waren. Nichts desto trotz gings weiter den Highway entlang hinein ins Energy Lab. Die vielen Mythen das es hier besonders heiß ist konnte ich zum Glück nicht bestätigen. Es wehte eine Brise Wind zuerst in den Rücken nach dem Wendepunkt ins Gesicht. Dieser Wind sollte mich bis ins Ziel begleiten. Zum Ausgang des Energylab begannen die ersten Rechenspiele in meinem Kopf. „Es sind noch zehn Kilometer das könnte sich mit einem Sub 9:30 Finish ausgehen. Gib Gas!“ Und so startete ich einen langgezogenen Schlusssprint ich konnte noch einige Athleten überholen. Als es dann die Palani Road runterging begann ich zu feiern. Die Zuschauer peitschten mich mit den Worten „You’re almost there!“ und „Good job!“ auf den letzten Kilometer. Diese waren trotz schmerzender Beine einfach unglaublich. Am Alii Drive war die Stimmung unbeschreiblich ich feierte meinen Zieleinlauf als ob ich das Renenn gewonnen hätte!

DSC_0305 (Mittel)

Rückblickend glaube ich, dass dies mein bestes Rennen war das ich je gemacht habe. Durch den sehr starken Wind, die extreme Hitze und die zu bezwingenden Höhenmeter war das mit Abstand der schwierigste Ironman den ich gemacht habe. Genau so sollte es auch sein beim Ironman Hawaii.

DSC_0296 (Mittel)

Zum Rennen möchte ich noch anmerken: Es ist unglaublich wie perfekt die Veranstaltung organisiert ist. Es gibt kaum Wartezeiten beim Check-In oder bei der Registrierung. Jeder Handgriff sitzt. Die Helfer sind extrem freundlich und wissen auch über den Ablauf sehr genau bescheid.

DSC_0331 (Mittel)

Nach dem Bike Check-out ging ich mit meinen Begleitern nochmals zur Finishline und wir schauten uns die letzten zwei Stunden an der Ziellinie an. Die Stimmung war unbeschreiblich jeder Teilnehmer wurde von Mike Reilly mit den Worten „You are an Ironman!“ empfangen und gefeiert wie ein Sieger.

Es bleiben viele wunderschöne Erinnerungen an diesen langen Tag.

Vielen Dank für die vielen Glückwünsche sowohl vor als auch nach dem Rennen!

Ein besonderer Dank gilt meinen Sponsoren die mich unterstützt haben:

Vulkan USA, DEMA Engineering, Tri Out, Metzgerei Auernig und natürlich meiner Familie!

Vielen Dank!!

Nach einer langen Saison geht’s jetzt in die Offseason. Ein bisschen Abstand vom Triathlonsport gewinnen um dann wieder voll motiviert in die nächste Saison zu starten.

Aloha aus Hawaii

Bernhard

Kona Diary: Pre race day

Heute nur ein kurzer Blogeintrag.

meine letzten Trainingseinheiten habe ich heute Vormittag absolviert. Das Material ist in Ordnung, der Ernaährungsplan steht.

Mein Rad steht mittlerweile in der geilsten Wechselzone der Welt, seht selbst:

IMAG0320

Vielen Dank für die vielen Glückwünsche- Ich geb mein Bestes und versuche jeden Meter zu geniessen!

Alle die mein Rennen verfolgen wollen, können dies unter Ironman.com/ironfan tun.

In diesem Sinne gute Nacht Aloha und drückt mir die Daumen!
We see us at the finishline 😉

Kona Diary: Tag 5

Am Pier von Kona versammelten sich heute Morgen Athleten und Betreuer in Unterhosen: Der traditionelle „Underpants Run“. Ursprünglich galt es mit diesem Lauf die Freizügigkeit der Europäer anzuprangern. Mittlerweile gilt: „je schriller desto besser“. Ich trabte im lockeren Schritt die 2-3km in Begleitung von lustig bekleideten Triathleten.

DSC_0814 (Mittel)

DSC_0889 (Mittel)

Der Nachmittag stand im Zeichen der Entspannung und Vorbereitung.